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| Burenziege
Herkunnft Sie wurde in Südafrika aus vorhandenen Schlägen herausgezüchtet. Aus Namibia und Südafrika wurde eine kleine Zahl von lebenden Tieren und Sperma importiert. In Deutschland wurde sie durch Verdrängungskreuzung zum Aufbau der Fleischziegen eingesetzt.
Beschreibung Sie ist eine große Fleischziege mit langem Rumpf, breiten, geraden Rücken. Sie besitzt eine aufgeprägte Rippenwölbung und muskulöse, lange Beine. Sie sind kurzhaarig, haben eine weiße Grundfarbe mit teilweise rotem, ramsnasigem Kopf und rote Flecken an Hals, Brust und Bauch. Sie sind normalerweise gehörnt und haben Hängeohren. Als Burenziegen sind Fleischziegen mit mehr als 87 % Burenanteil anerkannt.
Maße und Gewicht Ziege Bock Widerristhöhe 65 - 75 cm 75 - 90 cm Gewicht 65 - 85 kg 90 - 100 kg
Zuchtziel, Leistung Die Burenziege hat einen weiten Brunstzyklus. Eine dreimalige Ablammung in 2 Jahren ist möglich. Ruhige Temperament. Gewünscht sind voll bemuskelte, kräftige Tiere mit langem breit angelegtem und nicht zu stark abfallendem Rücken
Eine korreckte Beinstellung mit nicht zu langen Fesseln, eine gute ausbildung des Euters mit nicht zu dicken Strichen(auch mehr als 2 Striche erlaubt) wird gewünscht. | | Züchter: | | Johannes Maibom, Mausdorf 3, 91448 Emskirchen, Tel.: 09101/9772, maibomfam1@aol.com | | | Peter Gasch, Steige 7, 91446 Gerhardshofen Tel.: 09163 / 1888 | | | | Winter Martin, Finstermühle 28, 91284 Neuhaus, Tel.09156/ 249, info@burenzucht-winter.com | | Bauer Herbert, Goethestr. 30, 97215 Uffenheim, Tel.09842/8236, | | Bunte Deutsche Edelziege (BDE) Herkunnft Sie wurde aus verschiedenen Farbvarianten braungetönter Ziegen aus allen Gebieten Deutschlands gezchtet.
Sie ist von den Rassemerkmalen gleichzusetzen mit der Weißen Deutschen Edelziege und unterscheidet sich lediglich in der Farbe.
Beschreibung Sie hat hellbraune bis schwarzbraune Farbe mit chwarzem Aalstrich auf dem Rücken. Maße und Gewicht Ziege Bock Widerristhöhe 70 - 80 cm 80 - 90 cm Gewicht 55 - 75 kg 70 - 100 kg
Zuchtziel, Leistung 850 - 1000 Kg Milch. 3.0 -3,2 % Fett 2,8 - 3,0 % Eiweiß Mittlerer bis großer Rahmen, hornlos und gehörnt, kurze, glatt anliegende Haare. Der Rücken sollte straff sein, mit breit angelegtem, nicht zu stark abfallendem Becken. Saisonale Brunst bereits mit 7 - 9 Monaten. Gut ausgebildete, drüsige Euter, mit klar abgesetzten¸mittellangen Strichen. Angestrebt wird eine hohe Wirtschaftlichkeit aufgrund hoher Fett- und Eiweißleistung. | | Züchter: | | Erich Leichtenstern, Buchenstr. 7, 82272 Moorenweis, Tel.: 08146/1466, Erich.Leichtenstern@t-online.de --> Bilder | | Holländer Schecken (HS) Herkunnft Sie werden auch als Bunte Holländische Ziege bezeichnet. Sie kommen aus den niederländischen Provinzen Südholland und Zeeland, sind heute in Holland, Belgien und Deutschland vertreten. Die Rasse ist durch Einkreuzen der Toggenburger, Saanen und Weißen Deuteschen Edelziege in die niederländischen Landziegen entstanden.
Beschreibung Sie ist mittelgroß, schwarz-, grau bzw. braunweiß gescheckt, kurzhaarig.
Sie besitz einen langen Rumpf mit tiefer, breiter Brust und kurzem Becken. Sie ist gehörnt und ungehörnt.
Maße und Gewicht Ziege Bock Widerristhöhe 70 - 75 cm 75 - 85 cm Gewicht 50 - 60 kg - 70 kg
Zuchtziel, Leistung 600 - 850 kg Milch. 3,0 - 3,2 % Fett 2,5 - 2,8 % Eiweiss Robuste, widerstandsfähige Tiere. Frühreife und fruchtbare Rasse. | | Züchter: Wilfried Röck Dillenbergstr.9, 90579 Langenzenn Tel: 09101/ 8546 | | | Owambo Ziege Herkunnft Sie wurde vom Tierpark Hagenbeck aus Westafrika eingeführt. Es gibt nur sehr wenige Tiere in Deutschland.
Beschreibung Sie ist anspruchslos. Es sind alle Farben möglich. Sie schälen keine Bäume. Die Böcke sollen nicht den charakteristischen Bockgeschmack haben, sondern eher nach Vanille riechen.
Maße und Gewicht Ziege Bock Widerristhöhe 60 - 85 cm - 90 cm Gewicht - 50 kg - 90 kg
Zuchtziel, Leistung
derzeit keine Angaben Pfauenziegen: | Herkunft und Entwicklung | Der Name Pfauenziege entstand aufgrund eines Schreibfehlers: Er rührt von den Pfaven her, den seitlichen, schwarzen Bändern der Kopfzeichnung. Anfang dieses Jahrhunderts tauchen die ersten Bilder der Pfauenziege auf, die sich bis auf kleine Details mit den Tieren decken, die wir heute kennen. Im Zuge der Rassenbereinigung von 1938 wurde die Pfauenziege als nicht förderungswürdig betrachtet und gewissermassen zum Verschwinden verurteilt. Dank engagierten Züchtern im Kanton Graubünden blieb die Rasse jedoch erhalten. | | | | | Heutige Verbreitung | Heute werden die Pfauenziegen in der ganzen Schweiz gezüchtet.
Bestandesentwicklung: stabil Nutzung: Milch und Fleisch | | | | | Zuchtziel | Gesundheit, Widerstandsfähigkeit, Anpassungsvermögen Frühreife, Wüchsigkeit Fruchtbarkeit und Langlebigkeit Gute Rauhfutterverwertung Hohe Milch- und Fleischleistung | | | | | Rassenporträt | Die Pfauenziege ist eine typische Gebirgsziege. Sie liebt gut strukturierte und kräuterreiche Weiden, klettert gerne und mit Leichtigkeit. Pfauenziegen sind robust, widerstandsfähig und marschtüchtig. Es sind eher grosse, schwere Ziegen. Die Gitzi haben einen guten Zuwachs und geben feine Ostergitzi. Die Böcke haben kräftige, lange, oft weit ausladende Hörner. Charakteristisch für die Pfauenziege ist die spezielle Zeichnung: Die vordere Körperhälfte ist vorwiegend weiss mit schwarzen Stiefeln; schwarz sind auch die Pfaven, Hinterkopf und Maul; auch die hintere Körperhälfte ist vorwiegend schwarz, mit weissen Oberschenkeln, weissen Flanken- und Oberschenkelflecken und einem weissen Schwanz. | | | | | Kontakte/ Links | Interessengemeinschaft für die Pfauenziege
Präsident Prof. Dr. Kurt Pfister Wendschatzstrasse 8 3006 Bern Tel. 031 352 04 80 Mobil 0049 160 89 31 449 | | | Züchter: Johannes Maibom Mausdorf 3 91448 Emskirchen Tel: 09101 9772 MaibomFam@aol.com Thüringer Wald Ziege (TWZ) Herkunnft Sie wurde um die Jahrhundertwende in Thüringen aus bodenständigen thüringischen Landschlägen durch Einkreuzen über einen begrenzten Zeitraum der schweizerischen Toggenburger Ziege gezüchtet. Das Haupverbreitungsgebiet liegt in Thüringen, jedoch existieren Bestände in ganz Deutschland.
Beschreibung Sie ist mittelgroß, gehörnt und ungehörnt. Das Haarkleid ist kurz und glatt anliegend. Die Farbe erstreckt sich von hellbraun bis dunkel schokoladenbraun ohne Aalstrich. Auch schwarze Tiere sind möglich. Die typische Kennzeichnung kommt durch eine ausgeprägte Gesichtsmaske von der Überaugengegend bis zur Oberlippe weißen Streifen, weiß gesümten Ohren und Maul, weißem Spiegel und weißen Unterläufen. Maße und Gewicht Ziege Bock Widerristhöhe 70 - 75 cm 80 - 85 cm Gewicht 40 - 55 kg 55 - 75 kg
Zuchtziel, Leistung 700 - 1000 Kg Milch. - 3,5 % Fett Neben dem primären Erhaltens der vom Aussterben bedrohten Rasse, wird eine widerstandsfähige mit guter Milch- und Fleischleistung und hoher Fruchtbarkeit (Drillinge sind nicht selten) angestrebt. | | Züchter: | | Welker Horst, Mausdorf 53 91448 Emskirchen, Tel.: 09101/6649, horstwelker@t-online.de | | Weisse Deutsche Edelziege (WDE) Herkunnft Sie wurde durch Einkreuzung schweizerischer Saanenziegen in weisse deutsche Rassen veredelt. Bis 1928 wurde ie auch als Saanenziege bezeichnet. Sie ist von den Rassemerkmalen gleichzusetzen mit der Bunten Deutschen Edelziege.
Beschreibung Sie hat weisse Farbe, leichte Pigmentflecken an Nasel, Ohren und Euter sind zulässig.
Maße und Gewicht Ziege Bock Widerristhöhe 70 - 80 cm 80 - 90 cm Gewicht 55 - 75 kg 70 - 100 kg
Zuchtziel, Leistung 850 - 1000 Kg Milch. 3.0 -3,2 % Fett 2,8 - 3,0 % Eiweiß Mittlerer bis großer Rahmen, hornlos und gehörnt, kurze, glatt anliegende Haare. Der Rücken sollte straff sein, mit breit angelegtem, nicht zu stark abfallendem Becken. Saisonale Brunst bereits mit 7 - 9 Monaten. Gut ausgebildete, drüsige Euter, mit klar abgesetzten¸mittellangen Strichen. Angestrebt wird eine hohe Wirtschaftlichkeit aufgrund hoher Fett- und Eiweißleistung. Züchter: | Sauer, Werner | Werntalstr. 23 | 97450 | Arnstein | 09363/ 750 | | | Westafrikanische, Ostafrikanische Zwergziege Herkunft Sie ist urspr. in den feuchten Regionen Westafrikas beheimatet, findet jedoch weite Verbreitung in Asien, Amerika und Europa.
Beschreibung Sie ist eine kleine gehörnte Ziege mit gedrungenem Runpf, kurzen Beinen, kurzem breiten Kopf und aufrechten Ohren. Sie unterscheidet sich damit deutlich von der ostafrikanischen Zwergziege, die langbeinig und schlank ist. Beide Rassen sind kurzhaarig, meist gescheckt. Sämtliche Farben sind zulässig.
Maße und Gewicht Ziege Bock Widerristhöhe 40 - 45 cm 50 cm Gewicht 20 - 25 kg 30 kg
Zuchtziel, Leistung In den Ursprungsländern wird sie vorwiegend zur Fleischproduktion gehalten. Ihre Milchleistung ist gering. Sie ist schnellwüchsig und zeichnet sich durch guite Bemuskelung aus. Sie besitzt eine hohe Fruchtbarkeit, der Fortpflanzungszyklus ist asaisonal (durchschn. 3 lammungen in 2 Jahren). | | Züchter: | | | Lebender Gerald | Sterpersdorf 4 | 91315 | Höchstadt/Aisch | 0176 / 22038944 | Walliser Schwarzhalsziege Die Walliser Schwarzhalsziege, auch Sattelziege, Vispertalerziege oder Halsene genannt, ist eine der ältesten Hausziegenrassen der Welt. Sie wird vor allem im Kanton Wallis in der Schweiz gehalten und gilt als Hochgebirgsrasse. Die Walliser Schwarzhalsziege kennzeichnet sich vor allem dadurch, dass die vordere Körperhälfte schwarz und die hintere weiß behaart ist. Das Fell ist grundsätzlich langhaarig. Der Kopf ist verhältnismäßig kurz und die Ohren leicht abstehend. Auch die weiblichen Tiere besitzen eine Stirnlocke, wie sie bei vielen anderen Ziegenrassen nur bei männlichen Tieren vorkommen. Beide Geschlechter tragen Hörner; die Hörner der Böcke können bis zu 80 Zentimeter lang sein. Böcke erreichen eine Widerristhöhe von 75 bis 85 Zentimeter und wiegen dann 65 bis 70 Kilogramm. Geißen sind etwas kleiner und erreichen eine Widerristhöhe von 70 bis 80 Zentimeter und wiegen 45 bis 50 Kilogramm. Walliser Schwarzhalsziegen gelten als sehr leistungsfähige Mastrasse. Ihre jährliche Milchmenge beträgt 600 Kilogramm. Sie enthält 3,1 Prozent Fett und 3,0 Prozent Eiweiß. Im Durchschnitt werden pro Geiß 1,7 Zicklein geboren. Sie zählen mit diesem Leistungsprofil zu den sogenannten Zweinutzungsrassen, wie sie für traditionelle Landwirtschaft typisch ist. Züchter: | Peter Gasch Steige 4 91466 Willmersbach 09163/ 1888 | | Freie Rasse Diese Rasse unterliegt keiner Zuchtordnung. Es handelt sich vielmehr um Kreuzungen aller Rassen, je nach Belieben des Züchters. Oft sind hier Fleisch- (Buren) und Milchrassen (BDE) gekreuzt. | | Züchter: | | Dehn Rudolf u. Frau, Oberambach 1 91483 Oberscheinfeld, Tel.: 09162/1628, sabine.dehn@web.de |
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|  |  |  | Ziegenzuchtvereinigung Mittelfranken | Maibom Fam1@aol.com |
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