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25 Jahre Fränkische Ziegenschau


Mit Stolz blickte die Ziegenzuchtvereinigung Mittelfranken am 3. September 2016 im Freilandmuseum Bad Windsheim auf 25 Ziegenschauen (seit 1990) zurück.


Ein Jahr nach der Gründung des Vereins im Jahr 1989, wurde die erste Schau in Hirschneuses, dem ersten Vereinssitz, abgehalten. Die Aussteller kamen überwiegend aus dem Zenngrund, dem ersten Vereinssitz. Mit der Übernahme des Vorsitzes durch Johannes Maibom im Jahr 2002 verlagerte der Verein seinen Vereinssitz und den Austragungsort der Schau in den östlichen Teil des Landkreises. Im Freilandmuseum Bad Windsheim fand man dann später die optimalen Bedingungen für die Ziegenschau.


Das Abhalten der Schau beschreibt Johannes Maibom als jährlich wiederkehrenden Ablauf. Die Wochen vor der Schau sind für die Vereinsführung purer Stress, der dann, am Tag der Schau, langsam in Zufriedenheit über den Ablauf wechselt. Danach noch alles wieder aufräumen, ausschlafen und die Strapazen der letzten Wochen sind vergessen.


Es hat sich vieles geändert in den 25 Jahren. Keine große Veränderung gab es hingegen bei den Hauptdarstellern, den Ziegen. Mögen es Zuchtverbände anderer Tiergattungen als Misserfolg betrachten, so ist es für die mehr extensiv gehaltenen Ziegen eher positiv zu sehen, dass der Schritt zu Erzeugungsmaschinen, wie bei manch anderen Nutztierrassen, ausgeblieben ist. Es bleibt zu hoffen, dass die natürlichen Produkte der Ziege auch weiterhin ihren Platz in der Nahrungskette finden werden.


So sah es auch Landwirtschaftsminister Christian Schmidt, der anlässlich der Jubiläumsschau die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hatte.

Als Resümee stellte Johannes Maibom bei seiner Festrede fest, dass die Ziegenzucht Mittelfrankens, auch durch das Abhalten der jährlichen Schau, auf einem hohen Zuchtstand ist, der sich im bayrischen Vergleich gut behaupten kann.


Zur diesjährigen Schau wurden 70 Ziegen aufgetrieben. Die Zahl der BDE, der ursprünglichen Ziegenrasse Frankens, war anlässlich der Jubiläumsschau erfreulich hoch. So hatte auch das Gründungsmitglied Heinz Schober, der sich mit Hingabe der Käseproduktion widmet, nach 20 Jahren wieder schöne BDE Böcke vorgestellt.


Wie gewohnt stellten dennoch die Burenziegenzüchter die größte Gruppe. Hier hatten wohl die Preisrichter Christian Mendel, Zuchtleiter des Landesverbandes, und Andrea Kaufmann, Geschäftsführerin des LBZ, die schwerste Aufgabe, sich auf die Siegertiere festzulegen. Final entschieden sie sich bei der Endausscheidung aller Rassen für den Burenbock Bala von Marco Marek zum Champion der Schau.

Bei den weiblichen Tieren wurde eine in allen Belangen überragende 5 jährige BDE Ziege aus der erfolgreichen Zucht von Ingrid Viebranz zum Siegertier gekürt.

Der Nachwuchs ist die Zukunft und so wurde noch die beste Jungziege der Schau bestimmt. Hier setzte sich eine gut entwickelte und sehr schön gezeichnete Pfauenziege von Johannes Maibom durch.

Nicht ganz unerwartet wurde ein beeindruckender Pfauenaltbock zum Publikumsliebling gewählt.


Der Zuchtleiter Christian Mendel bedankte sich anschließend für die Vorstellung der hervorragend präsentierten Tiere und wünschte dem Verband weiterhin viel Erfolg in der Zucht.


Johannes Maibom, 1. Vorsitzender

Ziegenzuchtvereinigung Mittelfranken | Info@Reuthwind.de